Winterjacken. Foto von The Nix Company auf Unsplash

Fair Fashion: Winterjacken

Hochwertige Materialien, eine faire, ökologische Produktion, ebenso wie Langlebigkeit und Kreislauffähigkeit zeichnen diese top Winterjacken aus. Fashioneffekt und schönes Tragegefühl dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Außerdem erfährst du, welche Produkte und Materialien ressourcenschonend sind und worauf du beim Einkauf von Fair Fashion Winterjacken achten kannst.

Winterjacke vegan von ECOALF

Winterjacke Marangu

Diese Winterjacke im Daunenlook* besteht aus 100% recyceltem Polyester. Der Stoff ist Global Recycled Standard (GRS) zertifiziert. Dieser internationale Standard zur Zertifizierung von Recycling-Material wird von Drittanbietern kontrolliert, was die Chance auf unabhängige Bewertungen erhöht. Die Mode von ECOALF aus alten Fischernetzen, Plastikflaschen und Autoreifen ist außerdem zu 100 % vegan.

Das Unternehmen ist SA8000 und BSCI zertifiziert – Standards, die für faire Entlohnung, eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung, Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeits- und Diskriminierungsverbote stehen. Die Winterjacke ‚Marangu‘ sieht gemütlich und warm aus, wie eine dicke Daunenjacke, verursacht aber keinerlei Tierleid. smiley grün

Unisex Winterjacke fair produziert

Unisex Winterjacke

Die Winterjacke von YTWOO* besteht aus recyceltem Polyester aus gebrauchten PET Flaschen und ist zu 100 % vegan. Der Unisex-Schnitt sollte in der richtigen Größe allen passen. Das Label YTWOO produziert seine Mode in Afrika. Das Unternehmen betont: „Wir arbeiten ausschließlich mit Produzenten zusammen, die nach strengen fairen und nachhaltigen Kriterien produzieren und ein Zertifikat der Fear Wear Foundation aufweisen.“

Winterjacke ‚Richholm‘

Winterjacke Richholm

Diese Winterjacke von derbe* besteht aus 100 % Polyester. Die Marke „setzt für all‘ ihre Styles aus Chemiefasern ausschließlich recycelte Materialien als Ober- und Futterstoff ein“ und „lehnt Materialien aus tierischer Herkunft konsequent ab“. Die Imprägnierung Bionic Finish® Eco ist PFC-frei. PFC wird ein hohes Treibhauspotenzial zugeschrieben. Das bedeutet, PFC hat potenziell einen vergleichsweise hohen Anteil am Treibhauseffekt.

„Recycelte Kunstfasern und Bio-Baumwolle spielen bei uns zudem eine genauso wichtige Rolle, wie eine langjährige und freundschaftliche Partnerschaft mit unseren Produzenten“, betont das norddeutsche Label. „Weil gerecht einfach derbe ist.“

Warmer Parka aus Biobaumwolle

Bio Parka

Dieser gemütliche Parka* aus Biobaumwolle und mit einem Innenfutter aus Sherpa-Fleece ist winddicht und regenfest. Der Sherpa-Stoff besteht aus 100 % recyceltem Polyester. Die Hersteller des Labels sind Mitglied der Business Social Compliance Initiative (BSCI), „welche das Ziel verfolgt, eine weltweite Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu realisieren.“

Das Dresdner Unternehmen Tranquillo kontrolliert seine Zulieferbetriebe nach eigenen Angaben selbst: „Der enge Kontakt zu unseren Herstellern und regelmäßige Besuche vor Ort stellen sicher, dass in den Manufakturen die Sozialstandards wie faire Löhne und angemessene Arbeitszeiten eingehalten werden.“

Kurz und knapp im Daunenlook

Kurze Pufferjacke

Diese Jacke von Mazine* aus recyceltem Polyester hat einen Tunnelzug am Saum und ist wind- und wetterfest. Sie ist trotz Daunenlook 100 % vegan. Die Textilien der deutschen Marke Mazine sind nach dem internationalen Textilstandard Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert. Dieser Standard reguliert und prüft entlang der gesamten Lieferkette. Die Jacke ist in vielen verschiedenen Farben zu haben.

Pufferjacke von Makia

Kunstdaunenjacke

Die Pufferjacke ‚Lumi Parka‘ von Makia* ist eine Kunstdaunenjacke aus recyceltem Polyester, also auch vegan. Der Rücken ist länger geschnitten, so dass der Po schön warm bleibt. Makia betont die „weiche Haptik, hohen Tragekomfort und erstklassige Form- und Waschbeständigkeit“ seiner Textilien. Außerdem gibt das Unternehmen an, alle Fertigungspartner regelmäßig zu besuchen, um deren Produktion zu prüfen. „Alle Produktionspartner haben den Verhaltenskodex von Makia unterzeichnet, der auf den BSCI-Richtlinien sowie den ILO- und UN-Menschenrechtsvorschriften basiert“, so die Verantwortlichen des Labels. Das Modell ‚Lumi Parka‘ ist auch in gelb und schwarz verfügbar.

Kultjacke aus Hanf

Hanfjacke

Der Oberstoff der Freshemp Jacke* besteht aus 55 % Hanf (Organic Cotton Standard) und 45 % Bio-Baumwolle. Das Kunstpelzfutter ist aus Hanf, recyceltem Kunststoff und Acryl gefertigt. Die Behandlung der wasserabweisenden Stoffe erfolgt PFC-frei. Die Jacke ist vegan. Sie ist in verschiedenen Farben für alle Geschlechter verfügbar.

Im Avocadostore ist folgendes über das Modell zu lesen: „Snoop Dogg tanzte sogar in seiner Hemp Works-Jacke im Schnee! So wurden unsere Hemp Works (jetzt Freshemp) Jacken zu lokalen Legenden. Sie wurden ein Symbol der Stadt Amsterdam zu einer Zeit, als Öko-Produkte in der Modewelt noch gar nicht bekannt waren.“ avatar

Bio-Winterjacke aus Portugal

Winterjacke aus Biobaumwolle

Diese Winterjacke aus 100 % Biobaumwolle* von Matona ist gewachst und somit wasserdicht. Produziert wird das gute Stück in Portugal, „in Betrieben die nach sozialen und ökologischen Richtlinien zertifiziert sind.“ Auch die Baumwolle ist zertifiziert. „Die Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern, eine regelmäßige Kontrolle der Produktion und die kurzen Transportwege sind Grundpfeiler unserer Produkte“, so das Label. Die gefütterte Unisexjacke ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Iriedaily Bio-Jacke

Iriedaily Winterjacke

Die stylishe ‚Wonderer Jacket‘ von Iriedaily* besteht aus 100 % Biobaumwolle und zertifiziertem recyceltem Polyester. Das Unternehmen ist „Leader Member“ der Fair Wear Foundation. „Durch diese aktive Mitgliedschaft wird u.a. die Einhaltung von sicheren und guten Arbeitsbedingungen sowie die Zahlung von fairen und existenzsichernden Löhnen überwacht.“ Die Mode von Iriedaily ist erfahrungsgemäß eher klein geschnitten.

Spanisches Design aus Recyclingmaterial

Winterjacke Trash Gemma

Die Pufferjacke* vom spanischen Label thinking mu besteht aus 100 % recyceltem Polyester. Außerdem setzt das Label für seine gesamte Kollektion auf „nachhaltige Färbeverfahren“, die auf schädliche Chemikalien verzichten und laut Hersteller, Wasser sparen. Im Unternehmensprofil schreiben die Verantwortlichen: „Unethische Zustände gibt es innerhalb der Produktionskette nicht, das heißt keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit, keine Diskriminierung, keine übermäßigen Arbeitszeiten und keine unhygienischen Arbeitsbedingungen.“ Produziert wird allerdings in Indien, was zumindest entsprechend lange Transportwege mit sich bringt.

Die Etiketten stammen aus Papierhandwerkstätten und werden aus Resten der Textilproduktion sowie recycelter Pappe hergestellt. Das Modell ‚Trash Gemma‘ im Tetris-Design ist jedenfalls ein richtiger Hingucker an grauen Tagen.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren und aufzeigen, worauf du beim shoppen von Winterjacken achten kannst. Wie immer gilt: Der nachhaltigste Einkauf ist der, auf den du verzichtest. Secondhand-Mode ist immer nachhaltiger als Neuware. smiley grün

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